Christine Imstepf redet über ihr Leben mit ihrem Mann und ALS. Darüber, wie sie erlebt, dass er immer mehr Hilfe braucht. Er, der Bergsteiger, der zeitlebens alles selbst machte.
Die Krankheit verändert die Beziehung. Ihre Bedürfnisse seien in den Hintergrund gerückt, sagt sie und dennoch sei sie dankbar für die Zeit mit ihm. Anfangs sei sie im Leeren gestanden, erinnert sie sich. Man wisse schliesslich nicht, was auf einen zukomme. Eines Tages habe sie bei ALS Schweiz angerufen und gemerkt, wie hilfreich der Kontakt sei: «Hier bekomme ich Antworten, die mir niemand sonst hatte geben können», lobt sie.